joomla templates top joomla templates template joomla

Ein wahrer Held rettet Kind vor dem Tod

 

Der Held möchte unerkannt bleiben, aber seine Geschichte erzählt er uns.

24 Jahre alt und aus Münster ist der unbekannte Biker, der an einem strahlenden Sommernachmittag zum Lebensretter wurde. In buchstäblich letzter Sekunde riss der Motorradfahrer ein achtjähriges Mädchen vor einem heranbrausenden Güterzug weg – vor den Augen der völlig aufgelösten, vor Entsetzen erstarrten Mutter.

Die Mutter aus Lünen suchte den Retter ihrer kleinen Tochter wochenlang , aber ohne Erfolg. „Ich habe so sehr das Bedürfnis, ihm aus tiefstem Herzen persönlich zu danken“, aber es gibt keine Spur von dem Biker.

Der so sehnlichst gesuchte Lebensretter hatte bis gestern Abend keinen blasse Schimmer davon gehabt, dass er fast drei Monate gesucht worden war. Die Suchmeldung, obgleich hundertfach geteilt, hatte ihn nicht erreicht. Als er gestern Abend einen Bericht las, erkannte er sich sofort wieder. „Ja, das bin ich gewesen.“

So schildert er die dramatischen Minuten vor dem Bahnübergang:

„Joa, also ich bin 24 und halt ein Biker aus Münster. Ich sitz im Sommer jede freie Minute auf meiner „Suzi“. Am besagten Tag war ich auf dem Weg zu meiner Freundin.

Eigentlich wollte ich über die Autobahn fliegen, aber aus irgendeinem Grund hab ich mich dann doch für die Landstraße entschieden. Wahrscheinlich, weil kurvenreiche Strecken eh mehr Spaß machen“ – „Als ich dann mich dann den Bahnübergang näherte bemerkte ich eigentlich nur den Hund, weil der ohne Leine Richtung Bahnübergang rannte. Kurz darauf fiel mir das Kind auf, das hinterher rannte und die Mutter, die auf Krücken versuchte, irgendwie hinterher zu kommen.

Ich schaltete dann zweimal runter, beschleunigte einmal stark, so dass ich gerade noch vor den Schranken stehen blieb, killte den Motor (also den Not-Aus betätigt), stieg ab und rannte dem Kind mehr oder weniger entgegen. Ich hörte dann schon den Zug.

Als ich dann das Kind im Arm hatte, versuchte sie sich noch zu wehren.  Als der Zug dann vorbei war, sah ich die Kleine an und sagte ihr noch, dass sie zu Mama gehen soll.

Ich glaube, die Mutter rief noch Danke. Ich konnte das nicht so gut hören. Dann bin ich wieder aufgestiegen und bin losgefahren. Ich hab dann noch, als ich auf den Gleisen war, nach rechts geschaut, weil da der Hund hingelaufen ist, aber da war nichts zu sehen. Ich dachte mir, dass der wohl auch mit nem Schrecken davongekommen ist… scheinbar wohl nicht…

Danach hab ich dann erst mal am Kiosk gehalten und brauchte erst mal Kaffee und Zigaretten. Ich war wegen des Adrenalins noch voll am Zittern und konnte die Kupplung und Bremse nicht richtig dosieren. Einfach weiterfahren wäre zu gefährlich gewesen. Erst im Nachhinein hab´ ich mir vor Augen geführt, dass die Mutter mir vielleicht  danken will.

Aber ich seh´ so was eigentlich als Selbstverständlichkeit. Traurige Wahrheit ist zwar,  dass 9 von 10 wohl nichts getan hätten und sich hinterher beschweren, dass sie dadurch ´ne psychische Belastung haben, anstatt die Ärmel hochzukrempeln und mal was zu tun…

Alles eine Frage der Courage und wenn man ehrlich zu sich selbst ist, wünscht man sich ja selbst auch, dass jemand einem hilft,  wenn man mal in so einer Situation wäre.

Ich habe da auch niemandem von erzählt. Aus dem Grund, weil ich nicht für was gefeiert werden will, was JEDER Mensch tun SOLLTE, wenn eine solche oder andere Situationen auftreten.“

Wenn du diese Geschichte auch so schön findest wie wir, dann teile sie mit deinen Freunden!

Quelle: http://archiv.rundblick-unna.de/biker-rettete-kind-vor-heranbrausendem-zug-schutzengel-auf-motorrad-ist-nach-3-monaten-gefunden/