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Eltern von Baby Charlie wollen todkrankes Kind zu Hause sterben lassen

 

Charlie wurde leider nicht einmal ein Jahr alt. Das Schicksal des kleinen Jungen bewegte die Menschheit und der Papst betete für seine Eltern. Die Ursache liegt an einem extrem seltenen Gendefekt. Charlie war am Freitag nach einem langen Streit über seine Behandlung in einem Hospiz gestorben. Bis kurz vor seinem Tod wurde heftig gestritten: Seine Eltern hatten sich mehr Zeit mit ihm gewünscht, um Abschied von ihrem kleinen Sohn zu nehmen und wollten ihn im engsten Kreise sterben lassen. Die Ärzte des Krankenhauses, wollten hingegen rasch die lebenserhaltenden Maßnahmen beenden, um dem Jungen weiteres Leid zu ersparen. Ein Richter entschied jedoch, dass Charlie in das Hospiz verlegt und kurz nach seiner Ankunft sterben sollte.

Monatelang kämpften die Eltern vor Gerichten um das Schicksal ihres Sohnes. Sie wollten ihn für die experimentelle Therapie in die USA bringen, die aber bei Charlies Erkrankung nie getestet worden war, nur bei ähnlichen Krankheiten mit milderen Verläufen. Die Ärzte im Krankenhaus hatten sich dagegen dafür ausgesprochen, dass der Junge in Würde sterben darf. Der Rechtsstreit durchlief alle Instanzen bis hin zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg. Nachdem der kleine Charlie Gard den Kampf um sein Leben am 28. Juli 2017 in einem Hospiz verloren hatte, holten ihn seine Eltern, Connie und Chris, doch noch nach Hause. Dort konnten sie sich von ihm verabschieden. Zuvor hatten sie vergeblich versucht, ihn zu Hause pflegen zu dürfen. 

Die Eltern hatten für die Behandlung ihres bereits über eine Millionen Euro an Spenden gesammelt, um den Krankentransport und die Behandlung bezahlen zu können. Das Geld soll jetzt in eine Stiftung fließen, um Kindern mit ähnlichen Erkrankungen zu helfen. "Unser wunderschöner, kleiner Junge ist von uns gegangen", teilte seine Mutter am mit. Wir finden, sie hätten ihn zu Hause pflegen können, um sich somit in Würde von ihm verabschieden zu können.

Quelle: https://web.de/magazine/gesundheit/Fall%20Baby%20Charlie/baby-charlie-tot-weltweite-trauer-32451364