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Pflegekräfte wehren sich gegen Personalmangel beim Pflege - Direktor

Nachdem Pflegekräfte der Charité in einem Brief auf erhäbliche Mängel im neuen Notfallzentrum des Universitätsklinikums in Mitte hingewiesen hatten, wies der Ärztliche Direktor der Charité diesen Vorwurf der Patientengefährdung zurück und revidierte die Darstellung des Briefes. Die Angaben seien aber von mehr als 160 Mitarbeitern aller im OP tätigen Berufsgruppen unterzeichnet worden.

Uns liegen die Patienten am Herzen, wir haben ein tolles Team, das zusammenhält, deshalb kämpfen wir für bessere Bedingungen. Ich habe ein großes Problem damit, dass wir zunehmend in unseren Diensten ohne Pausen arbeiten müssen und genötigt werden, ungefragt Überstunden zu leisten. An dieser Stelle möchte ich ganz klar erwähnen, dass die Ursache hierfür keine Notfälle sind, sondern das geplante OP-Programm, welches nicht dem vorhandenen Personal angepasst wird. In Notfallsituationen verzichten wir gerne auf Pausen oder einen pünktlichen Feierabend. Das ist für uns selbstverständlich! Es gibt auch keine Übergaben und das kann für die Patienten sehr irritierend sein. Manchmal werden sie von mehreren Pflegekräften dasselbe gefragt, das macht ihnen Angst. Ich habe noch nie so viele Patienten vor der OP weinen sehen. Wir brauchen dringend mindestens zwei Kollegen, die nur für diese Zentrale Einleitung zuständig sind.”

Einige Mitarbeiter haben schon die Kündigung eingereicht. Herr Frei sagte ihnen Verbesserungen zeitnah zu - wir wollen etwas ändern, weil uns das Wohl der uns anvertrauten Mitmenschen am Herzen liegt. Was genau passiert bleibt abzuwarten.

https://www.morgenpost.de/article212705845/Charite-Personalmangel-Pflegekraft-widerspricht-Direktor.html