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Schwester wird gekündigt - obwohl sie einen Orden verdient

 

Für Ihren Mut hat sie einen Orden verdient, weil sie den Mund aufmachte und weil sie durch ihren Mut noch mit dem Job bezahlte. Was sie erlebt hat, ermuntert die 36-jährige Altenpflegerin Sylke Hoß jetzt ihre Berufskollegen, nicht mehr länger wegzusehen. „Wir sind es den Pflegebedürftigen Menschen schuldig und sie müssen gut versorgt werden!“

Im Sommer stand ein Altenpfleger vor Gericht. Ihm wurde vorgeworfen, in einem  Altenheim eine 84-jährige demente Frau nachts misshandelt zu haben. Dass der Mann sich verantworten muss, ist allein Sylke Hoß Verdienst. In ihrer Zeugenaussage beschrieb sie, wie sie sich auf die Lauer gelegt und die Angstschreie der Frau mit ihrem Mobiltelefon aufzeichnet hatte. Seit dem Bericht feiert das Internet sie als Heldin, aner ihr Arbeitgeber fande dies nicht so schön - sie wurde gekündigt.

Wer ist diese Frau, die so viel Zivilcourage an den Tag legte? Sylke Hoß, Mutter zweier Kinder. Fünf Jahre hat sie dort im Heim gearbeitet. „Anfangs war alles gut dort“, erzählt sie. „Wir waren ein gutes Team.“ Dann sei es aber bergab gegangen. Als die Führungskräfte wechselten, verließen auch die fähigsten Pfleger das Haus. Von da an seien Schwerpflegebedürftige stark vernachlässigt worden.

Sie hat drastische Belege für das, was sie sagt: "Ich habe Beweise, die niemand von euch sehen möchte und das geht in unserem Beruf garnicht. Diese Menschen, die wir versorgen, haben so etwas schlimmes in keinster Weise verdient und ich musste es einfach melden. Dafür nehme ich gerne die Kündigung in Kauf."

Quelle: http://www.mopo.de/28180060