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Tattoo als Patientenverfügung - "Nicht reanimieren"

Es ist ein Tattoo mit Botschaft, das sich diese 91 jährige hat stechen lassen. Auf ihrer Brust sind die Worte „Nicht reanimieren!!!“ als Patientenverfügung tätowiert.

Nel Bolten ist stolze 91 Jahre alt und fit. Trotzdem hat Sie nun einen Entschluss gefasst: Sie hat ihr Leben gelebt und möchte im Falle eines Herzstillstandes nicht wiederbelebt werden. Sie fürchte sich vor einem Leben gefesselt ans Bett. Reanimation kommt für sie aus diesem Grund nicht in Frage.

Diese Entscheidung ist es, die die 91-Jährige nun ausgerechnet in einen Tattoo-Salon treibt. Dort lässt Sie sich ihren letzten Willen auf dem Herzen tätowieren. Gesagt, getan: Ihr Dekolleté zieren nun die deutlichen Worte „Nicht reanimieren!!! Ich bin 91+“. Damit hat sich Nel Bolten ihre persönliche Patientenverfügung stechen lassen.

Es gibt allerdings einen Haken an ihrem letzten Wunsch. Das Tattoo ersetzt kein offizielles Dokument. Dieses muss eine Person in Form einer Patientenverfügung bei sich tragen. Als Alternative gilt ein spezielles Medaillon am Hals des Patienten. Doch Nel Bolten traut dieser Variante nicht.

Sollte tatsächlich der Moment der Reanimation eintreten, möchte die Sie sicher gehen, dass ihr Wunsch nicht übersehen wird. Sowohl Patientenverfügung als auch Medaillon gehen in der Hektik leicht unter- mit dem Tattoo auf der Brust hofft sie, dass ihr letzter Wille respektiert wird.

Quelle: http://www.wunderweib.de/aktuelles/oma-laesst-sich-taetowieren-nicht-reanimieren-a166153.html